Nie mehr frieren

Tipps gegen die Kälte im Büro

Wirtschaft
16.01.2009 11:11
Winterliche Temperaturen sorgen dafür, dass vielen Menschen am Arbeitsplatz ein kalter Schauer den Rücken hinunterläuft. Nicht selten sitzt man zitternd und bibbernd vor seiner Arbeit und versucht, mit klammen Händen sein Werk zu vollbringen. Denn die Heizung sorgt oft nur für trockene Luft, die Temperaturen bleiben jedoch unter dem Wohlfühlniveau. Damit kann man sich schlechter konzentrieren, alles geht langsamer von der Hand. Und nicht zuletzt steigt auch das Risiko, eine Erkältung zu bekommen. Hier erfährst du, wie du kalte Hände und Füße vermeiden kannst und dich auch im Winter wohl fühlst.
Richtige Kleidung

Oft genügt schon die richtige Bekleidung, um der Kälte ein Schnippchen zu schlagen. Sinken die Temperaturen, ist es besonders wichtig, dass du dich gut einhüllst. Warme Kleidung aus Wolle, Kaschmir oder High-Tech-Fasern sollte deinen Körper schützen. Der Griff zum dicken Pulli ist unerlässlich. In manchen Jobs ist das jedoch nicht so einfach, nämlich überall dort, wo bestimmte Bekleidungsvorschriften in Richtung Business-Outfit oder spezielle Uniformen verlangt werden. Hier hilft das Zwiebelschalen-Prinzip. Denn auch unter einem Anzug kannst du ein Unterhemd, einen dünnen Unterziehpullover und erst anschließend ein Hemd bzw. eine Bluse tragen. So kannst du dich flexibel an alle Temperaturvarianten anpassen. Auch unter Arbeitsuniformen lassen sich dünne Zusatzschichten anziehen, um Kälteverlust zu vermeiden. Weiters ist es wichtig, die richtigen Schuhe auszuwählen: Eng geschnürte Winterstiefel sind nicht das Wahre, da sich hier kein wärmender Luftpolster bilden kann. Besser sind Winterschuhe, die rundum etwas gepolstert sind und auch innen mit wärmenden Materialien besetzt sind. Atmungsaktives Material ist auch im Winter wichtig, um Schweißfüße zu vermeiden.


Umstellung der Ernährung

Im Winter gelten andere Spielregeln, auch in punkto Ernährung. Es gibt Lebensmittel, die dem Körper Wärme entziehen – diese solltest du vorwiegend im Sommer genießen. Dazu zählt beispielsweise der Genuss von Schweinefleisch, Südfrüchten, Milchprodukten und kohlensäurehaltigen Getränken. Weiters solltest du auch auf Kaffee und Nikotin verzichten, da diese besonders in Händen und Füßen die Durchblutung verschlechtern. Besser sind Tees, Suppen, oder Eintopf – am besten scharf gewürzt. Chili, Ingwer, Rosmarin, Thymian oder Zimt sind gut dafür geeignet, die Durchblutung anzuregen und von innen zu wärmen. Und gerade im Winter ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig. Denn die trockene Winterluft entzieht dem Körper Flüssigkeit, und Kälte hemmt den natürlichen Durst zum Ausgleich des Defizits. Die Folge: Der Körper spart Wasser, indem er die Blutzirkulation in Armen und Beinen einschränkt, und du bekommst kalte Hände und Füße. Auch der Genuss von frischem Obst und Gemüse ist wichtig, um dein Immunsystem mit wertvollen Vitaminen zu versorgen und deine Abwehr gegenüber schniefenden Kollegen aufrecht zu erhalten.


Bewegung!

Kälte verleitet oft dazu, sich in eine Art Kältestarre zu begeben und sich nicht mehr zu bewegen. Doch das ist genau der falsche Impuls. Wenn du merkst, dass deine Hände sich um die Maus zu verkrampfen beginnen, dann ist es spätestens so weit, ein paar Aufwärmübungen zu machen. Lasse deine Arme kreisen, laufe ein Stockwerk hinauf und hinunter, damit dein Kreislauf in Schwung kommt und auch die erkalteten Körperpartien wieder mit wärmendem Blut versorgt werden. Ist dir sehr kalt, dann kannst du dir eine Wärmeflasche an deine Rücklehne schnallen. Auch Entspannung zwischendurch ist wichtig. Spanne deine Muskeln an und lasse sie danach bewusst locker. Die angespannte Stelle wird nun warm. Weiters helfen Massagen von Armen und Händen sowie Beinen und Füßen, um die Durchblutung anzuregen.
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
16.01.2009 11:11
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung