BZÖ, ÖVP und FPÖ hatten sich Mitte Dezember im Landtag gegen zusätzliche zweisprachige Ortstafeln ausgesprochen und eine Lösung per Verfassungsgesetz gefordert. "Strutz bezeichnete diesen Beschluss, der die Bundesregierung binde, als "historisch".
Keine Lösung durch die "Hintertür"
Eine verfassungsrechtliche Lösung im Parlament werde außerdem ohne seine Partei nicht möglich sein, ist Strutz sich sicher. Faymann könne damit keinesfalls eine Ortstafellösung durchbringen, auch nicht durch die "Hintertür einer Verordnung". Strutz sieht die Ankündigung des Bundeskanzlers als "gefährliche Drohung".
Bedingung für Gespräche mit Faymann
Gesprächsbereit zeigt man sich im BZÖ zumindest. Bedingung für Verhandlungen sei allerdings eine Minderheitenfeststellung. "Dann wird man sehen, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht", so Strutz. Nach wie vor habe man außerdem genügend Unterschriften gesammelt, um eine Volksbefragung in der Ortstafelfrage durchzuführen. Strutz macht auch keinen Hehl daraus, dass die Ortstafeln Thema im Wahlkampf sein werden: "Jede Stimme für die SPÖ ist eine für weitere zweisprachige Ortstafeln."
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