Weiß und Grün, das sind die Farben der neuen eZapfsäule, die ab sofort umweltbewussten Autos neue Energie verpassen wird.
Zwei Wochen Aufbauarbeit
Zwei Wochen lang war der Klagenfurter Metallbauer Peter Fischer mit seinen Metall-Power-Mitarbeitern dabei, um den Prototypen nach den Entwürfen des Architekten-Duos Ogris+Wanek herzustellen: "Das Design ist aus einem ausgerollten Kabel entstanden. Das E-Symbol steht für grünen Strom sowie Klima- und Umweltbewusstsein", so Designer Ralf Wanek.
Elektroautos: Kärnten hat größte Dichte
"Wir können die Entwicklung von Elektroautos nicht beschleunigen, das müssen die großen Automobilkonzerne selbst machen. Was wir können, ist, für eine Infrastruktur zu sorgen", so Landeschef Gerhard Dörfler. Die erste eZapfsäule ist quasi der Start für ein flächendeckendes Stromtankstellennetz in Kärnten, das gemeinsam mit Kärntens Energielieferanten, der Kelag, errichtet wird. Denn schon jetzt hat Kärnten die größte Dichte an Elektroautos in Österreich.
Als erstes Fahrzeug wurde am Freitag ein Fiat Panda mit einem Elektromotor an die eZapfsäule angeschlossen.
Weitere Zapfsäulen in Planung
Neben dem Strom - in der Startphase ist dieser sogar kostenlos - sollen die Parkplätze in Zukunft laut Projektbeauftragtem Gerald Miklin für Elektroautos bei den eZapfsäulen von Parkgebühren ausgenommen sein. Ende Jänner werden weitere eZapfsäulen in den Bezirksstädten, bei Ikea Klagenfurt, der "Kronen Zeitung", der Kelag sowie bei allen ÖAMTC-Filialen aufgestellt.
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