Am 12. Juni stand ein Klagenfurter Asylwerberheim in Flammen. In Panik ist ein Schwarzafrikaner aus einem Fenster des zweiten Stocks gesprungen - dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu. Von Brandstiftung war damals keine Rede.
Gerichtliches Gutachten bringt neue Fakten
"Die Sache hat ursprünglich anders ausgesehen", bestätigte der Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Gottfried Kranz, am Freitag und bezog sich dabei auf ein gerichtliches Gutachten.
Viele sprangen aus dem Fenster
Das Feuer war an jenem Donnerstag im Juni in der Früh ausgebrochen. Die meisten der 37 dort wohnenden Asylwerber aus Afrika gerieten in Panik, viele sprangen aus den Fenstern. Sie begründeten ihre Reaktionen damit, dass sie niemals damit gerechnet hätten, dass so schnell Hilfe eintreffen würde.
Zigarettenstummel waren es (nun doch) nicht
Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen, 16 weitere mussten mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Bei den Ermittlungen stießen die Kriminalisten damals auf Zigarettenstummel, die sie im Müll in einem Flur des Erdgeschoßes gefunden hatten. Einer der Stummel habe das Feuer verursacht, hieß es damals.
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