Dabei half dem St. Veiter der Zufall: Vier Stunden bevor der Flughafen von den Demonstranten komplett abgeriegelt wurde, gelang es ihm, sein Business Center zu erreichen. "Die Polizei tut gar nichts. Jetzt sitzen alle fest, auch die Passagiere, die in Bangkok angekommen sind. Es werden auch keine Taxis mehr zum Airport durchgelassen", erzählt Peter Lampl im Telefonat mit der "Krone."
"Die Lage ist schlimm"
Das größte Problem sei das Chaos im Flugverkehr. "Es ist nur noch der internationale Flughafen in Phuket störungsfrei in Betrieb. Aber dorthin sind es acht Stunden mit dem Auto." Und der Manager bringt es auf den Punkt: "Man sitzt fest; die Lage ist schlimm."
Gerüchte über bevorstehende Revolution
Für den Asien-Experten mit weiteren Büros in Indien, Hongkong und Shanghai, ist klar: "Jetzt will ich nur raus aus diesem Land. Aber das ist gar nicht einfach, denn auch über Kambodscha geht es auf dem Landweg nicht. Dort gibts einen bewaffneten Grenzkonflikt." Klar scheint aber eines, und das schildert Peter Lampl in einem weiteren Telefonat, als es Donnerstag in Bangkok bereits dämmerte: "Das Militär wird wohl die Macht übernehmen. Auch der König ist bereits in die Hauptstadt gekommen, und es gibt Gerüchte über eine bevorstehende Revolution."
Kritik an österreichischer Botschaft
Kritik übt der Kärntner an der österreichischen Botschaft. Die sei "ziemlich ratlos" bei der Beratung von Landsleuten vor Ort.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.