Sex-Affäre
Mafia soll pikante Videos von Klatten besitzen
Sie eilt von einem Termin zum nächsten, fliegt von einer Besprechung zur anderen, und der Terminkalender ist übervoll - die milliardenschwere BMW-Erbin Susanne Klatten versucht sich derzeit durch die Arbeit abzulenken. Doch die dunklen Schatten der Sex-Affäre rund um den Schweizer Würstelverkäufer, Möchtegern-Diplomaten und Gigolo Helg Sgarbi holen sie jeden Tag wieder ein.
Ständig lebt die 46-jährige Geschäftsfrau derzeit in Angst, dass die Videobänder, mit denen sie erpresst werden sollte, im Internet oder in der Öffentlichkeit auftauchen. Laut den Angaben der italienischen Polizei sollen die Aufzeichnungen des in Österreich festgenommenen Sgarbi nämlich im Besitz der albanischen Autoschieber-Mafia sein.
Gestohlen aus der Villa von Sektenguru Ernano Baretta in den Abruzzen beziehungsweise aus einem seiner zahlreichen Luxus-Fahrzeuge. Vom Landgut bei Pescara aus soll der mittlerweile festgenommene Italiener die Erpressungen von reichen Witwen, Möbelhausbesitzerinnen und betagten Comtessen in Auftrag gegeben haben. In Vasen, Wandschränken und im Garten hielt er dort die erbeuteten Millionen in bar versteckt.
Gregor Brandl, Kronen Zeitung







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