Mittels SMS Drogen bestellt
"Er war regelmäßiger Lieferant", schildern dagegen Zeugen. "Wenn einer Cannabis oder Koks gebraucht hat, dann hat er Peter, wie sein Spitzname lautete, eine SMS geschickt. Eineinhalb Stunden später wurde geliefert." Die Rauschgiftverkäufe fanden meist in St. Ruprecht statt - beim Südpark oder am Sportplatz, nachts, heimlich, aus dem Auto heraus.
Einer der Kunden ist tot
Dieses Versteckspiel macht auch die Identifizierung der schwarzafrikanischen Händler schwer: "Also, schwören kann ich es nicht, dass er das immer war", gibt ein Kunde mit Blick auf "Peter" zu. Um alles genau abzuklären, vertagte Richter Manfred Herrnhofer. Denn für den Nigerianer geht es um fünf Jahre Gefängnis - immerhin ist einer seiner Kunden tot. Der Feldkirchner starb an einem tödlichen "Speedball-Mix" aus Kokain und Heroin.
von Kerstin Wassermann/Kärntner Krone
Symbolbild
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