Perfektionismus und Ehrgeiz
Du lebst für deinen Job, bist morgens der Erste, der da ist, und abends derjenige, der das Licht ausdreht. Und alles muss zu 100 Prozent perfekt erledigt werden. Einsatzbereitschaft ist grundsätzlich gut, aber wenn du es mit deinem Ehrgeiz übertreibst, kann es schnell passieren, dass du dich selbst blockierst. Setzt du dich zu stark unter Druck, dann kannst du nicht mehr jene Leistungen erbringen, die du in einem entspannteren Zustand zuwege bringst. Dein Umfeld nimmt dich als verbissen wahr, du entfernst dich von deinen Kollegen und das führt zu Spannungen. Setze dir fordernde, aber erreichbare Ziele und verliere nicht den Spaß an der Arbeit.
Konkurrenzdenken
Wenn du beginnst, deine Kollegen als Konkurrenten zu betrachten, dann sollte dir das zu denken geben. Ein Unternehmen lebt davon, dass alle an einem Strang ziehen. Tust du das nicht, dann kommst du nicht weiter. Du drängst dich selbst ins Abseits und vergiftest die Atmosphäre in deinem Unternehmen. Der Aufstieg rückt damit in weite Ferne, denn warum sollte man jemandem, der nicht mit seinem Umfeld kann, die Führungsverantwortung dafür übertragen? Außerdem kommst du alleine nicht wirklich weit, denn Einzelkämpfer kommen rasch an ihre Grenzen. Und du verzichtest auf wertvolles Know-How – denn du kannst meist viel von deinen Kollegen lernen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.