Die Wissenschaftler untersuchten dafür im Zeitraum von drei Jahren 2.000 Erwachsene und verglichen das Konsumverhalten von Alkohol mit dem Hirnvolumen der Testpersonen. Während das menschliche Gehirn pro gelebtem Jahrzehnt durchschnittlich um zwei Prozent an Volumen verliert, so wurde dieser Prozess mit zunehmenden Alkoholkonsum eindeutig beschleunigt. Überraschend dabei war aber vor allem, dass selbst Menschen mit mäßigem Alkoholkonsum von diesem beschleunigten Abbauprozess betroffen waren.
"Ernste Warnung"
"Die Studie muss als ernste Warnung vor den möglichen Gefahren des Alkoholkonsums begriffen werden. Im Wesentlichen besagt sie, dass Alkoholkonsum keinen nachweisbaren positiven Einfluss auf das Gehirnvolumen hat", stellten die Forscher in der Zeitschrift "Archives of Neurology" fest.
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