"Das ist nicht so einfach. Mit dem, was wir jetzt entscheiden, müssen die Klagenfurter die nächsten 40 Jahre leben", sagt Bürgermeister Harald Scheucher.
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Stadionarchitekt Albert Wimmer hat gemeinsam mit den Baufirmen Porr und Alpine sowie den Fachleuten der Sportpark-GmbH Modelle erarbeitet. Sechs Varianten stehen zur Auswahl. Sie können nach zwei Gesichtspunkten gereiht werden.
Nach den Sitzplätzen:
Nach den Kosten gereiht, sehen die Modelle folgend aus, wobei als Basis jene 7.160.000 Euro zu sehen sind, die der ursprünglich vereinbarte Totalrückbau kosten würde.
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Die billigste Variante wirft Klagenfurt auf eine Stadiongröße wie vor der EURO zurück. Die von den Kosten her nächst günstigsten Varianten würden das Oval bereits grundsätzlich in der jetzigen, viel gelobten Größe belassen.
Bleiben die "Fixkosten". Scheucher dazu: "Auch das haben wir erheben lassen. Die laufenden Kosten bleiben fast immer gleich, die liegen bei etwa 400.000 Euro pro Jahr."
Wie es nun weitergeht? Am Dienstag berät der Stadtsenat an Ort und Stelle mit Hilfe der ausgearbeiteten Modelle. Am 29. August folgt schon die erste Verhandlung mit dem Bundeskanzleramt wegen der Kostenübernahme. Am 2. September steigt dazu auch ein entscheidender Gipfel mit Finanzminister Wilhelm Molterer. Denn der Rückbau geht wie vereinbart in jedem Fall auf Kosten der Republik. Maximal 15 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. So gesehen wären bis auf eine, alle Varianten im Finanzrahmen.
von Hannes Mößlacher/Kärntner Krone
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