Nach Dammbruch
Letzte Vermisste aus Grand Canyon gerettet
Ausland
20.08.2008 08:45
Nach heftigen Überschwemmungen im Grand Canyon sind am Dienstag die letzten Vermissten aus der weltbekannten Schlucht gerettet worden. Elf zuvor als vermisst geltende Wanderer seien in Sicherheit, teilte die Polizei im US-Bundesstaat Arizona am Dienstag mit. Die Rettungskräfte durchkämmten unterdessen weiter die tosenden Fluten im Havasu Canyon. Zwar werde niemand mehr vermisst, möglicherweise seien jedoch noch weitere Wanderer in der Schlucht, die sich vor ihrem Ausflug nicht bei der Nationalparkverwaltung angemeldet hätten, hieß es.
Nach einem durch heftige Regenfälle verursachten Bruch des Redland-Dammes war am Sonntag das Indianerdorf Supai am unteren Ende der Schlucht überschwemmt worden. Bis zu 400 Dorfbewohner wurden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. Auch rund 75 Camper mussten den Canyon verlassen.
Der Grand Canyon in der Wüste von Arizona ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der USA. Das Naturwunder zieht jährlich Millionen Touristen an.
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