Wetterkapriolen
Drei Tote nach Mini-Tornado in Nordfrankreich
Nach Medienberichten schlug der Tornado gegen 23.00 Uhr eine zehn Kilometer lange Schneise der Verwüstung. Es gab mindestens neun Verletzte, zwei Menschen wurden schwer verletzt. In der Kleinstadt Hautmont bargen Rettungskräfte eine ältere Frau sowie den stellvertretenden Bürgermeister und seine Frau tot aus den Trümmern.
"In meiner Straße gibt es keine Dächer und keine Fensterläden mehr", berichtete eine Bewohnerin. Eine junge Frau musste hilflos mitansehen, wie das Kinderbett mitsamt ihrer sieben Monate alten Tochter durch das Zimmer geschleudert wurde. Das Kind blieb glücklicherweise unverletzt. Die Präfektur löste den Notfallplan aus.
Tornado auch in den Niederlanden
Auch den Nordosten der Niederlande suchte ein Tornado heim und richtete dabei schwere Schäden an. Wie die Medien am Montag berichteten, wurden in Ortschaften der Provinz Groningen Autos in die Luft gewirbelt und kleine Boote aus dem Wasser gerissen. Zahlreiche Bauernhöfe wurden verwüstet. Menschen kamen aber glücklicherweise nicht zu Schaden.
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