Schockierend
148 Tote nach Massenpanik vor Tempel in Indien
Zehntausende Gläubige hatten sich zum zehntägigen Sharavan-Ashtami-Fest, das am Samstag begonnen hat, an dem Tempel versammelt. Eine dicht gedrängte Menschengruppe hatte sich vor dem Ausbruch der Massenpanik auf der langen Treppe befunden, die zu dem auf einem Hügel gelegenen Tempel in Bilaspur führt.
Gerücht von Erdrutsch führte zu Panik
Ein rasant die Runde machendes Gerücht, dass es einen Erdrutsch gebe und Felsbrocken den Hügel hinunterrollten, habe zu der Massenpanik geführt. Unter den flüchtenden Menschenmassen sei schließlich ein Treppengeländer zusammengebrochen, die Gläubigen stürzten von der serpentinenartigen Treppe den Hügel hinunter.
Ein schockierter Überlebender sagte, die Menschen seien übereinander gefallen, als das Geländer zusammenbrach. Besonders die Schwachen - Kinder, Frauen und alte Menschen - wurden dann von der panisch flüchtenden Menge zu Tode getrampelt.
Immer wieder Massenpaniken vor Tempel
Der Regierungschef des Bundesstaats, Prem Kumar Dhumal, ordnete eine Untersuchung des Unglücks und der Sicherheitsvorkehrungen an. Er kündigte an, Verletzte und Angehörige von Opfern würden entschädigt.
In indischen Tempeln ist es in der Vergangenheit bereits häufiger zu Massenpaniken mit Toten gekommen. Dort versammeln sich zu religiösen Festen große Menschenmengen, die Zufahrtsstraßen und Eingänge sind meist eng. Der Naina-Devi-Tempel liegt rund 320 Kilometer nördlich der Hauptstadt Neu Delhi.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.