Tierquälerei

Hundehalter flößt eigenem Tier Alkohol ein

Kärnten
30.07.2008 14:13
Wie pervers doch manche Menschen sind! In Villach hat sich ein Hundehalter gemeinsam mit einem Freund damit vergnügt, seinen eigenen jungen Hund betrunken zu machen und sich dann an dessen Qualen zu weiden. Die Nachbarn sind empört, der Tierschutzverein verlangt ein Halteverbot.

Sonntagabend ist es gewesen, als der Hundehalter Besuch von einem Freund hatte. Der Alkohol floss - wieder einmal, wie Nachbarn berichten. Plötzlich kamen die beiden Männer, die sich im Freien vor einem Wohnhaus aufhielten, auf die perverse Idee. 

"Der Besitzer hielt seinen eigenen jungen Schäferhund fest, damit sein Kumpel diesem gewaltsam Rum und Schnaps einflößen konnte. Das klägliche Jaulen des Tieres erheiterte die beiden. Schließlich war der Hund so betrunken, dass er in Panik im Kreis rannte und nur noch jaulte, kläffte und sich im eigenen Kot wälzte. 

Die Beschwerden der empörten Nachbarn überhörten die Männer. Die Zeugen alarmierten aber den Tierschutzverein. Auguste Windisch: "Wir haben Anzeige erstattet. Außerdem fordern wir, dass gegen den Besitzer ein Hundehalteverbot ausgesprochen wird. Wie uns die Nachbarn berichten, misshandelt er das Tier öfter."

von Serina Babka/ Kärntner Krone

Symbolfoto

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