Nächster Schreck
Qantas-Notlandung wegen angeblich offener Tür
Ausland
29.07.2008 11:19
Die australische Fluglinie Qantas kommt nicht zur Ruhe: Nur drei Tage nach dem aufsehenerregenden Zwischenfall an Bord eines Qantas-Jumbos, als vermutlich eine explodierte Sauerstoffflasche ein autogroßes Loch in den Rumpf des Flugzeuges gerissen hatte (siehe Infobox), musste am Montag eine Boeing 737-800 wegen einer angeblich offenen Tür kurz nach dem Start in Melbourne notlanden. Passagiere des Fluges sprachen der "Herald Sun" gegenüber von "Chaos in der Kabine".
Vertreter der Fluglinie haben inzwischen zwar die Notlandung der Boeing 37 Minuten nach dem Start in Melbourne bestätigt, von einer offenen Kabinentür will man bei Qantas jedoch nichts wissen. Auslöser für die Kehrtwende sei vielmehr eine womöglich nicht korrekt geschlossene Klappe beim Fahrwerk gewesen. "Es bestand zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsrisiko", erklärte eine Sprecherin der Fluglinie.
Die "Canberra-Times" zitiert den Flugpassagier Rocco Russo, der sich an ein Geräusch zehn Minuten nach dem Start erinnern konnte. Demnach habe der Pilot die Fluggäste davon informiert, dass es ein Problem mit dem "Tür-Schließmechanismus am hinteren Fahrwerk" gibt. Womöglich haben das manche Passagiere falsch verstanden.
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