Amokfahrer

Unbekannter raste mit 160 “Sachen” Polizei davon

Kärnten
09.07.2008 15:50
Eine wilde Verfolgungsjagd hat es in der Nacht auf Dienstag in Klagenfurt gegeben. Ein bisher unbekannter Lenker raste mit 160 "Sachen" der Polizeistreife davon. Er war nicht nur viel zu schnell unterwegs, das Auto war nicht einmal zum Verkehr zugelassen.

Der Raser hat mehrere Verkehrsvorschriften missachtet, weshalb ihn eine Zivilstreife aufhalten wollte. Als der Lenker bemerkte, dass er verfolgt wurde, stieg er aufs Gas. Die Zivilstreife schaltete Blaulicht und Folgetonhorn ein. Doch der Mann raste mit 160 "Sachen" aus der Innenstadt über die Völkermarkter Straße stadtauswärts. Dabei ignorierte er sogar mehrere rote Ampeln. 

Anderes Auto gerammt
Im Bereich der Auffahrt zur Görtschitztalstraße rammte der Amokfahrer schließlich den entgegenkommenden Wagen eines 25-jährigen Angestellten aus Niederdorf. Der Lenker des Zivilstreifenwagens konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte ebenfalls mit dem Pkw. Der Angestellte aus Niederdorf und die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Pkw stehen gelassen und Kennzeichen abmontiert
Der unbekannte Lenker setzte seine Flucht trotz seines schwer beschädigten Wagen fort. In einem Wald bei Reigersdorf hatte die Amokfahrt schließlich ein Ende. Nachdem er die Polizei abgeschüttelt hatte, ließ er den Wagen stehen, montierte noch die Kennzeichen ab und flüchtete zu Fuß. Von dem Amokfahrer fehlt bis jetzt noch jede Spur. Die Polizei beschreibt ihn jedoch als jüngeren Mann.

Symbolfoto

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