Der Klagenfurter war mit seinem bereits entladenen Billa-Lkw gegen 8 Uhr auf der Feldkirchner Straße stadteinwärts unterwegs, als er unmittelbar vor einer Kreuzung kurz einnickte. Der Laster kam auf der linken Seite von der Straße ab und stürzte über die steile Böschung rund zehn bis 15 Meter in das Bachbett des Wölfnitzbaches.
Im Führerhaus eingeklemmt
Erst an einer Bachverbauung kam der leere Lastwagen zum Liegen. Die Männer der Berufsfeuerwehr Klagenfurt mussten den 30-Jährigen mit der Bergeschere aus dem stark beschädigten Führerhaus schneiden. Er hatte Glück im Unglück und kam mit Abschürfungen im Gesicht und einer leichten Gehirnerschütterung relativ glimpflich davon.
"Das hat schlimm ausgesehen", so Helmut Unterluggauer, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt. "Der Lenker wurde im Führerhaus eingeklemmt. Zum Glück war der Lkw schon leer, sonst wäre er sicher nicht so glimpflich davongekommen."
Straßensperre
Die Berufsfeuerwehr Klagenfurt und die freiwilligen Feuerwehren Hauptfeuerwache und Wölfnitz standen mit 25 Mann im Einsatz. Die Bergung des Unfallfahrzeuges gestaltete sich aber äußerst schwierig. "Weil Treibstoff ausgetreten war, haben wir eine Ölsperre errichtet", so Unterluggauer. "Außerdem war das Gelände ziemlich steil. Wir mussten das Unfallfahrzeug mit einem Kran bergen." Die Feldkirchner Straße war wegen der Bergungsarbeiten von 8.15 bis 13.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.
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