"Hätte ich schon vorher gewusst, dass das Grundstück einmal zur Gefahrenzone erklärt wird, dann hätte ich es bestimmt nicht gekauft", so der enttäuschte Häuslbauer. Als er und seine Lebensgefährtin den Kaufvertrag unterzeichneten, gab es seitens der Behörde noch keinerlei Einwände.
Hochwassergefahr
Das änderte sich mit dem neuen Gefahrenzonenplan, der den Klimawandel besrücksichtigt. Das Baugrundstück wurde in die "gelbe Zone" aufgenommen, weil nach Ansicht der Experten die Gefahr größer geworden sei, dass die Glan in diesem Bereich über die Ufer treten könnte.
Haus auf Pfählen bauen
"Nun brauche ich eine wasserrechtliche Genehmigung, um bauen zu dürfen. Gutachter haben mir empfohlen auf Pfählen zu bauen. Das ist ja lächerlich!", ärgert sich der Betroffene. Durch den neuen Gefahrenplan wird aber auch der Wert des Grundstücks stark gemindert. Ja, die Gemeinde könnte das Areal sogar wieder zurückwidmen.
Weitere 70 Anrainer betroffen
Dieses Schicksal teilt das Paar mit etwa 70 weiteren Haus- und Grundstücksbesitzern. Deshalb fordert die Gemeinde Ebenthal in einer Resolution ans Land, dass möglichst rasch Hoschwasserschutzbauten in diesem Bereich errichtet werden.
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