Die unheimliche Unwetter-Serie hat am Montag, dem 23. Juni, begonnen, und ist seither nicht mehr abgerissen. Die Gewitter waren zwar meist nur lokal begrenzt, doch die Schäden enorm. Die Landesalarm- und Warnzentrale hat in diesen zwei Wochen insgesamt 325 Ausrückungen in Sachen Unwetter registriert (ohne Einsätze in den Städten Klagenfurt und Villach).
So viele Einsätze gab es lange nicht
Ein Feuerwehrmann dazu: "Wenn man bedenkt, dass pro Ausrückung drei bis vier Einsätze absolviert werden, kommen wir auf mindestens 1000 Einzelereignisse." Derart viele Alarmierungen in einem relativ kurzen Zeitraum wurden in Kärnten schon lange nicht mehr verzeichnet.
Starke Unwetter in der Freitagnacht
In der Nacht zum Samstag hatte es wieder zahlreiche Einsätze gegeben. Die Loiblpass-Straße in Unterbergen ist durch eine Mure auf einer Länge von 400 Metern verlegt worden. Im Bereich von Sattendorf hat Starkregen mit Hagelschlag große Schäden angerichtet. Im Bezirk Spittal gab es großräumige Überschwemmungen. In Kappel bei Ferlach wurde ein leerstehendes Sägewerk durch Blitzschlag eingeäschert.
Keine Entwarnung
Und die Meteorologen geben keine Entwarnung: "Auch in den nächsten Tagen kann es in Kärnten teils heftige Gewitter geben."
Von Martin Radinger/Kärntnerkrone
Symbolfoto
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