Fehler in Klinik
500.000 Euro Entschädigung nach Penis-Abnahme
Das Urteil erging vier Jahre nach dem Vorfall, dessen Hintergründe bis heute nicht aufgeklärt sind. Ciomu hatte dem damals 34-jährigen Patienten nach den Feststellungen des Gerichts den Penis abgetrennt und in drei Teile geschnitten. Im Prozess gab der Arzt an, er habe beim Operieren einen Schlaganfall erlitten.
Kleiner Eingriff am Hoden war geplant
Eigentlich sollte bei der Operation eine Missbildung an den Hoden des Patienten beseitigt werden. In den vergangenen Jahren versuchte der Mann, sein Geschlechtsorgan durch mehrere Operation wiederherstellen zu lassen. Inzwischen wurde er von seiner Frau verlassen. Die ursprüngliche Schadenersatzforderung hatte er auf 800.000 Euro beziffert. Der Urologe kann gegen seine Verurteilung noch Berufung einlegen.
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