US-Kinderschänder
43-jähriger Amerikaner muss 4.060 Jahre in Haft
James Kevin Pope bekam für jeden Missbrauchsakt - nachgewiesen anhand von Fotos, die er dabei gemacht hatte, und den Aussagen der drei Teenager - die Maximalstrafe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft verfügte Richter Graham Quisenberry, dass der Mann die Strafen hintereinander absitzen muss. Damit kann er frühestens im Jahr 3209 auf Bewährung freikommen.
Die Staatsanwaltschaft hatte erdrückendes Beweismaterial und konnte lückenlos belegen, dass Pope die drei Mädchen 2006 und 2007 teilweise über Monate hinweg missbraucht hatte. Wie er mit den Teenagern in Kontakt gekommen war, geht aus den amerikanischen Berichten nicht hervor.
Im Gericht wurden Anrufe vorgespielt, die Pope im März 2008 aus der U-Haft an seine Mutter getätigt hatte. Unter anderem sagte er: "Ich zwang sie zu nichts, ich behandelte sie ja wie Erwachsene." In einem anderen Telefonat gestand er die Tat ein weiteres Mal.
"Gerechtes Urteil"
"Wir glauben, dass das ein gerechtes Ergebnis ist", sagte Staatsanwalt Robert DuBoise. Das Strafmaß habe eine abschreckende Wirkung für andere Sexualstraftäter.
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