30.05.2008 17:46 |

Brutal erstochen

Innviertler verblutet in Bankfoyer!

Tödlicher Streit im Drogenmilieu in St. Martin im Innkreis! Ein 22-jähriger Reichersberger rammte seinem 27-jährigen Kumpanen in dessen Wohnung ein Messer in die Brust und verfolgte das flüchtende, sterbende Opfer, das sich noch in eine Bank am Marktplatz schleppen konnte. Dort verblutete der 27-Jährige.

Entweder wegen Problemen bei einem Drogendeal oder weil er von seinem Kumpanen bei der Polizei verraten worden war, stellte Christian O. (22) aus Reichersberg Donnerstagnachmittag Franz R. (27) in dessen Wohnung in St. Martin zur Rede. Um 16.50 Uhr hörten Nachbarn Schreie und Streit, wenig später floh R. blutverschmiert aus der Wohnung im 1. Stock.

Im Streit dürfte ihm sein Kontrahent ein Küchenmesser zweimal in die Brust gerammt haben. Das Opfer flüchtete in die unter seiner Wohnung gelegene Sparkasse. Hinter ihm kam der Angreifer nach. Der Filialleiter (52) erkannte die Situation, sperrte hinter dem blutenden Mann die Tür zu und so den Verfolger aus. Trotz Erster Hilfe und Rettungsversuchen durch den Notarzt verblutete R., Herz oder Aorta waren getroffen.

Der Verdächtige (die Unschuldsvermutung gilt) ließ sich am Platz widerstandslos festnehmen. Er habe bereits ein Geständnis abgelegt, sagte Sicherheitsdirektor Alois Lißl am Freitag. Nun müssten die Obduktionsergebnisse abgewartet und mit den Angaben des 22-Jährigen verglichen werden.

Markus Schütz, Kronen Zeitung und krone.at
Symbolbild

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