Messias verhaftet
Sekten-Prophet wegen Sex-Übergriffen verhaftet
Laut dem Haftbefehl wird Bent vorgeworfen, sich in den Jahren 2006 und 2007 drei Mädchen unsittlich genähert zu haben, das jüngste Mädchen soll erst zwölf gewesen sein. Der Sektenführer, der mit seinen Anhängern auf einer abgelegenen Ranch an der Grenze zu Colorado lebt, bestreitet die Vorwürfe. Er gibt lediglich zu, dass es zu sexuellen Kontakten mit Anhängern gekommen sei.
Bent: Jungfrauen baten um Sex
Der Jesus von New Mexico will außerdem neben Jungfrauen gelegen, sie aber nicht berührt haben. Er behauptet, die Jungfrauen hätten ihn um Sex gebeten, was er aber abgelehnt habe. Schützenhilfe kommt auch vom Sohn des Beschuldigten. Jeff Bent sagte gegenüber US-Medien: „Er hat nichts falsch gemacht und kein Verbrechen begangen."
Drei Kinder von Ranch geholt
Die Behörden haben der Sekte kürzlich zwei Kinder und einen Buben weggenommen. Ein weiteres Mädchen hat die Ranch, die Strong City genannt wird, ebenfalls verlassen. Bent beschuldigt den Staat, die Kinder gekidnappt zu haben.
Bent sieht in seiner Verhaftung Parallelen zu Jesus Christus. In einer Nachricht auf seiner Website schreibt er: „Jesus hat niemals ein Verbrechen begangen, deshalb haben die Machthaber etwas erfunden, um ihn ans Kreuz zu nageln. Mir ergeht es jetzt genauso. Ich habe kein Verbrechen begangen, aber in den Hirnen meiner Feinde, die mich töten wollen, brauen sich viele Verbrechen zusammen.“
500 Kinder aus Polygamisten-Sekte befreit
Anfang April haben die US-Behörden in Texas mehr als 500 Kinder aus den Händen einer Polygamisten-Sekte im Bundesstaat Texas geholt. Auch diese Sekte lebt auf einer abgelegenen Ranch. Minderjährige Mädchen der Fundamentalist Church of Jesus Christ of Latter Day Saints (FLDS) wurden mit älteren Männern verheiratet und dann in einem Tempel zum Sex mit ihnen gezwungen.
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