71 Prozent haben der Studie zufolge bereits versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, allerdings erfolglos. Einer der Gründe, warum ein Großteil scheiterte, war die Tatsache, dass das Rauchen von vielen nicht als Sucht betrachtet wurde und in Folge dessen auch keine ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wurde.
Nicht nur das gesundheitliche Risiko, sondern auch die Auswirkungen auf den Alltag werden bei der Umfrage deutlich: 61 Prozent gaben an, Regen oder Schnee in Kauf zu nehmen, um eine Zigarette rauchen zu können. 52 Prozent lassen sich trotz starker Halsschmerzen oder einer Erkältung nicht vom Rauchen abhalten und 44 Prozent verlassen auch noch spät abends das Haus, nur um am nächsten Morgen nicht ohne Zigaretten dazustehen.
Immerhin zwölf Prozent gestanden, schon einmal die halb gerauchte Zigarette einer anderen Person fertiggeraucht zu haben. Familienfeiern und Treffen mit Freunden, bei denen nicht geraucht werden kann, werden von 14 Prozent gemieden.
Oft wird versucht, das Rauchverhalten vor Freunden und Familie zu verheimlichen. Mints und Parfums sind von etwa einem Drittel der Befragten die bevorzugte Methode, um Rauchgeruch vor anderen zu verbergen.
Willensstärke alleine reicht oft nicht aus
Über die Hälfte aller Rauchaufhörwilligen setzte bei ihrem Versuch, mit den Glimmstängeln Schluss zu machen, auf ihre Willenskraft und scheiterte. 72 Prozent der Befragten gaben an, bei keinem der Versuche ärztliche Hilfe gesucht zu haben. Es sei bloß eine Frage des Willens, ist die weit verbreitete Überzeugung. Dabei kann ein Arzt in der Raucherentwöhnung laut Pfizer eine entscheidende Rolle spielen. Wie Untersuchungen ergeben hätten, könne schon eine kurze Beratung durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit auf dauerhafte Rauchabstinenz um bis zu 50% erhöhen.
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