Diese überraschenden Forschungsergebnisse hat eine Gruppe Wissenschaftler rund um Christian Agrillo von der Universität Padua in Italien auf der BBC-Website "LoveEarth" veröffentlicht. Die Fähigkeiten der Fische, die zwischen vier und sieben Zentimeter messen, wurden mit Hilfe ihres Fluchttriebs herausgekitzelt. Weibliche Fische, die von männlichen verfolgt werden, suchen nämlich Schutz in einer möglichst großen Gruppe.
Die Forscher setzten einzelne weibliche Fische in ein Aquarium. Sie hatten daraufhin die Wahl zwischen verschieden großen Gruppen, denen sie sich anschließen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass die Fische regelmäßig die Gruppe mit vier statt nur drei Tieren bevorzugten.
Auch größere Zahlen konnten die Fische verarbeiten, allerdings nur, wenn eine Gruppe mindestens doppelt so groß war wie die andere. Statt sich acht Fischen anzuschließen, wählten die Fische also die Gruppe mit 16 Mitgliedern. Zwischen acht und zwölf Tieren - also einem Verhältnis von 2:3 - konnten die Fische hingegen nicht unterscheiden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.