Das Licht und die Teilchenwinde von jungen, massereichen Sonnen haben das leuchtende Gas in dem Sternhaufen NGC 346 auseinandergetrieben, wie die ESO in einer Aussendung erläuterte. Dabei seien feine Nebelstrukturen entstanden, die an ein Spinnennetz (Bild) erinnerten.
Viele der in NGC 346 entstandenen Sterne sind erst einige Millionen Jahre alt und damit im kosmischen Maßstab vergleichsweise jung. Die ESO-Aufnahmen liefern den Astronomen wichtige Informationen über die Geburt und Entwicklung von Sternen und zeigen, wie diese ihre kosmische Umgebung im Laufe ihrer Entwicklung beeinflussen und verändern.
Aufgenommen wurden die Bilder vom sogenannten Wide Field Imager (WFI), einer astronomischen Kamera mit besonders großem Blickfeld, die auf einem 2,2-Meter-Teleskop der ESO am La-Silla-Observatorium in Chile installiert ist.
Österreich seit 2008 ESO-Mitglied
Die ESO wurde im Jahr 1962 gegründet, um auch europäischen Astronomen Beobachtungsmöglichkeiten am Südsternhimmel zu verschaffen. Sie zählt 14 Mitgliedsstaaten, zu denen seit dem Juli 2008 auch Österreich gehört.
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