Studie präsentiert
S&P: Vergreisung gefährdet die staatliche Bonität
Auf europäische Staaten sowie Japan und die USA dürften wegen des demografischen Wandels in den kommenden vier Jahrzehnten die höchsten Kosten zukommen, warnte S&P. "Wenn die Regierungen die Sozialsysteme nicht anpassen, werden sie längerfristig untragbar."
Ohne passende Reformen dürften bereits in drei Jahren Herabstufungen wegen der Alterung der Gesellschaft starten, hieß es in der S&P-Studie weiter. Ab 2020 könne daher die Zahl der Länder mit einer Einstufung auf "Ramschniveau" steigen.
"Einschnitte im Pensionssystem nicht ausreichend"
Wegen der explodierenden Gesundheitskosten seien Einschnitte im Pensionssystem allein nicht ausreichend, um die Kosten der Alterung in den Griff zu bekommen. Denn neben der Vergreisung trügen auch neue Behandlungsmethoden stark zur Verteuerung des Gesundheitswesens bei.
"Noch nicht zu spät, um Gegenmaßnahmen einzuleiten"
S&P zufolge ist es für die betroffenen G-20-Staaten noch nicht zu spät, das Problem zu lösen. Sie müssten möglichst bald entsprechende Gegenschritte einleiten. Dabei hätten jedoch Schwellenländer in Asien wegen ihres starken Wirtschaftswachstums noch etwas mehr Spielraum als die Industriestaaten, warnte S&P.







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