Billige Rio-Kopie?

“Christus des Pazifiks” in Peru eingeweiht

Ausland
30.06.2011 14:38
Rio de Janeiros weltbekannte Christus-Statue hat einen "Konkurrenten" in Peru bekommen. Der peruanische Präsident Alan Garcia weihte am Mittwoch den "Christus des Pazifiks" offiziell ein. Wegen der Errichtung der Kolossalstatue hatte es im Vorfeld Kritik gehagelt. Das Bauwerk sei eine Verschandelung der Küstenlinie und eine wenig originelle Kopie ihres brasilianischen Pendants, hieß es.

Der Pazifik-Christus ist 22 Meter hoch und steht auf einem 15 Meter hohen Sockel. Auf einem Hügel oberhalb der Hauptstadt Lima schaut er auf das Meer hinaus. Mit einer Bibel in der Hand weihte Garcia das Werk am Mittwoch offiziell mit den Worten ein: "Herr Jesus Christus, beschütze Peru auf seinem Weg zu Harmonie, Vergebung und Versöhnung."

850.000 Dollar teurer Koloss
Die Christus-Statue mit den ausgebreiteten Armen wird von Kritikern als "wenig originell" und "völlig übertrieben" bezeichnet. Für Unmut sorgte zudem die Tatsache, dass die 850.000 US-Dollar teure Statue von einem brasilianischen Unternehmen gestiftet wurde, das in Peru Geschäfte macht.

Die auf einem acht Meter hohen Sockel ruhende, 30 Meter hohe Christus-Statue von Brasiliens Metropole Rio de Janeiro ist noch etwas mächtiger als ihr peruanisches Gegenstück.

Weltgrößte Jesusfigur in Polen
Die weltgrößte weiße Jesusfigur wiederum kann seit Ende des Vorjahres Polen für sich verbuchen. Die dort errichtete Statue ist 36 Meter hoch (siehe Infobox). Ein weiteres Pendant im bolivianischen Cochabamba kommt ohne Unterbau auf 34 Meter.

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