Demnach beeinflussen die von den Eltern vorgegebenen Schlafenszeiten den Gemütszustand Heranwachsender stark. Jugendliche, die erst um Mitternacht oder später schlafen gingen, litten mit einer um 24 Prozent größeren Wahrscheinlichkeit an Depressionen und hatten ein um 20 Prozent höheres Risiko für Suizidgedanken als Teenager, die sich um 22 Uhr oder früher niederlegten.
Bei Jugendlichen, die fünf oder weniger Stunden schlafen, ist die Wahrscheinlichkeit, Depressionen zu bekommen oder an Selbstmord zu denken, sogar um 71 bzw. 48% höher als für junge Menschen, die mindestens acht Stunden pro Nacht schlafen.
Kronen Zeitung