Darunter ist auch eine schottische Schafart, die heute fünf Prozent kleiner ist als 1985, wie es in dem Bericht heißt, der im Fachblatt "Nature Climate Change" veröffentlicht wurde. Andere Beispiele seien Baumwolle, Mais oder Erdbeeren sowie Eisbären, Frösche, Garnelen, Karpfen oder Luchse.
Trend zu gebremstem Wachstum
Es gebe in vielen Arten, von Pflanzen bis zu großen Wirbeltieren, einen Trend zu gebremstem Wachstum, sagte Studienmitautorin Jennifer Sheridan von der Universität von Alabama. Ein Grund könne sein, dass die Organismen weniger groß werden müssten, wenn es warm sei.
Viele der betreffenden Tiere sind laut der Forscherin Kaltblütler. Bei diesen Tieren wird der Stoffwechsel schneller, wenn es wärmer wird. In der Biologie gibt es zudem für Säugetiere und Vögel ein Gesetz namens Bergmannsche Regel, wonach Tiere in der Kälte größer werden, weil sich mit der Größe der relative Wärmeverlust verringert.
Andere Forscher sind skeptisch
Andere Experten halten die Schlussfolgerung für überzogen, den Klimawandel für die Größenveränderungen verantwortlich zu machen. Solche Veränderungen seien ein normales Phänomen, erklärt etwa Yoram Yom-Tov von der Universität Tel Aviv. Es gebe keinen Grund, deswegen alarmiert zu sein.
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