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2.400 Athleten und Tausende Fans: So wird der Ironman

01.07.2010, 13:26
2.400 Athleten und Tausende Fans: So wird der Ironman (Bild: APA/Gert Eggenberger)
Foto: APA/Gert Eggenberger
Der Kärntner Ironman- Triathlon hat auch bei seiner zwölften Auflage am Sonntag noch nichts von seiner gigantischen Dimension verloren. Es ist nach wie vor ein Großaufwand an Mensch und Material, der das 15 Stunden dauernde Rennen am Laufen, 2.400 Starter und Zehntausende Zuschauer bei Laune hält. Und dennoch bricht für den Event am Sonntag ein völlig neues Zeitalter an.

Zu den offiziellen Hilfskräften, 180 Mann Polizei, 60 Mann Wasserrettung, acht Feuerwehren, so wie der gesamten Wörthersee- Schifffahrt kommt wieder die erfahrene Helfer- Armee. Über 2.000 Freiwillige, unterteilt in 70 Themen- Teams, haben alles im Griff.

Drei Tonnen Bananen, 60.000 Becher

Da werden drei Tonnen Bananen oder 60.000 Trinkbecher an die Athleten gereicht, dazu werden 40 Kilometer Kabel verlegt, werden sechs DJ's über 120.000- Watt- Tonanlagen für Information und Stimmung sorgen. Über die Gesundheit der Teilnehmer wachen 60 Sanitäter und 23 Ärzte mit sechs Notarztwägen. Auch auf das Äußere wird viel Wert gelegt.

Ironman- Lizenzgeber World Triathlon Corperation hat alle europäischen Veranstaltungsagenturen, auch die Klagenfurter "Triangle", gekauft; mit dem Ziel der gemeinsamen Vermarktung und eines einheitlichen Auftretens. So fahren acht Lkws mit Equipment von Werbeplanen bis zu Radständern von Rennen zu Rennen.

Die "Überwacher" der WTC sind in Klagenfurt die Erfinder des Kärnten- Ironman, Helge Lorenz und Stefan Petschnig selbst, die nun als Angestellte der WTC für "Business Development" in Europa verantwortlich sind. Die Organisation vor Ort liegt bereits in jüngeren Händen. Das neue Triangle- Team heißt Angela Pribernig, Sara Preis und Erwin Dokter.

Pribernig (Marketing, Presse) und Preis (Administration) sind mit dem Event mitgewachsen, der Schwimm- WM- Starter Erwin Dokter kam kurzfristig als Renndirektor dazu. Optimal ist das Debüt für die neue Führungscrew dann gelaufen, wenn man mit der alten nichts zu tun bekommt!

von Gernot Kurz, "Kärntner Krone"

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