"Die Jagd war immer alles für Walter", schildert Frisörin Cosic Z., Walter A.s sichtlich geschockte Lebensgefährtin (Bild). "Wie konnte das nur passieren?"
Der Rückblick: Am Sonntagabend gegen 21.45 Uhr kehrte der gelernte Monteur und Hobby- Waidmann, begleitet von seinem jungen Neffen, von der Pirsch im nahen Wald zurück. Als er die Türe zum Wohnhaus im Hof öffnen wollte, kam es zum Drama. Aus bisher unbekannter Ursache löste sich aus der Waffe plötzlich ein Schuss – und durchbohrte den Oberschenkel des Burgenländers.
Blutüberströmt brach der 40- Jährige zusammen. Jetzt kämpfen die Mediziner im Landeskrankenhaus Eisenstadt um das Leben von Walter A. Seine Lebensgefährtin und der Neffe verbringen jede Minute an seiner Seite im Spital.
von Gregor Brandl und Christian Schulter, Kronen Zeitung