Magnus Brunner, Kommissar für Inneres und Migration der Europäischen Kommission, hat berichtet, es sei ein 2004 von den EU-Mitgliedsstaaten beschlossener GEAS-Pakt in Kraft getreten, der die illegale Einreise von Personen, die bei uns wenig bis keinerlei Aussicht oder Berechtigung auf Asyl haben, verhindern oder wenigstens erschweren solle. Es bleibt abzuwarten, ob alle geplanten Maßnahmen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) nach voraussichtlich langwierigen Verfahren überhaupt genehmigt werden. Was jedoch zeitnah umgesetzt werden könnte, wäre, die italienische und griechische Küstenwache und Frontex an ihre ureigenste Verpflichtung zu erinnern, die Mittelmeergrenze unseres Kontinents gegen gesetzwidriges Anlanden von Bootsflüchtlingen zu sichern und aus Seenot gerettete Menschen per Schiff anstatt nach Europa an ihren Ausgangsort zurückzubringen. Diese Transporte dürfen kein Problem darstellen, da Libyen und Tunesien – so wie die Türkei – erhebliche finanzielle Zuwendungen aus ihrer diesbezüglichen, vertraglich festgelegten Zusammenarbeit mit der EU lukrieren. Denn mittlerweile genießen die genannten Organisationen aufgrund unzureichender Erfüllung ihrer Aufgabe in Teilen der autochthonen Bevölkerung ähnliches Vertrauen wie jener Hund, der einst auf den Wurstvorrat des ehemaligen österreichischen Finanzministers Rudolf Edlinger aufpassen sollte.
Herwig Sembol, St.Georgen an der Gusen
Erschienen am So, 14.6.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.