Angesichts der jüngsten Luftschläge gegen den Iran seitens Israel und jetzt auch der USA verwundert es mich schon, wie unkritisch dieser (unerklärte) Krieg – denn um einen solchen handelt es sich hier – von westlichen Politikern und der Öffentlichkeit betrachtet wird. Offenbar reicht es aus, „es den Mullahs endlich einmal gezeigt zu haben“, dass die demokratisch regierte zivilisierte Welt auf ihr höchstes Gut zu verzichten bereit ist: die Rechtsstaatlichkeit. Was will man aktuellen und künftigen Aggressoren antworten, wenn diese dann dem Westen vorwerfen, mit zweierlei Maß zu messen? Und wenn ihnen eine politische Angelegenheit wirklich wichtig ist, wenn sie also für sie substanzielle „berechtigte Interessen“ vorgeben, das Völkerrecht einfach zu ignorieren und kriegerische Handlungen gegen einen anderen Staat vorzunehmen? Was die westliche Zivilisation bisher im Wesentlichen von Despoten jeder Couleur unterschieden hat und was gerade auch für kleinere Staaten wie Österreich lebenswichtig ist, ist das unbedingte Beharren auf der Stärke des Rechts. Anstatt einem Aggressor das Recht des Stärkeren einzuräumen, wenn dieser lautstark „berechtigte Interessen“ vorgibt. Auch wenn der Iran keine islamische Republik ist, wie er sich selbst gerne bezeichnet, sondern eine islamistische Diktatur.
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