20 Millionen Euro für zwei Jahre im UNO-Sicherheitsrat. Österreich nennt das Außenpolitik – man könnte es auch als luxuriösen Kurztrip in die Weltpolitik bezeichnen. Kein Vetorecht, begrenzter Einfluss, aber maximale Kosten. Während Bürger sparen sollen, gönnt sich die Republik einen diplomatischen Prestigeauftritt, dessen Wirkung ungefähr so nachhaltig ist wie ein Feuerwerk: kurz, hell, schnell vorbei. Mit 20 Millionen hätte man im Inland viel bewegen können – im Sicherheitsrat reicht es nicht einmal für echten Einfluss.
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