Das, was in Graz passiert ist, ist keine plötzliche Katastrophe. Es ist das bittere Ergebnis eines Systems, das Menschen im Stich lässt. Mobbing, Verzweiflung, Hilflosigkeit – und niemand greift ein. Schulen, Behörden, Politik schauen weg. Psychische Hilfe? Fehlanzeige. Jetzt wird über Waffen diskutiert – doch die wahre Wunde bleibt offen: Wir sparen an Menschenleben, ignorieren Schreie um Hilfe und wundern uns dann über die Folgen. Schweigen heißt mitschuldig sein.
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Erschienen am Sa, 14.6.2025
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