Die EZB senkte den Einlagenzinssatz auf nunmehr 2% und beruft sich darauf, dass die Inflation in der Eurozone im Mai nur noch 1,9% betragen hat. Dem gegenüber steht Österreich mit einer Inflation von 3,0% im Mai. Österreichische Banken orientieren sich bei den Sparzinsen sehr wohl an der EZB und senken diese. Die höhere Inflation ist den Banken völlig egal. Für sie scheint es wichtig, dass man auf Kosten der Sparer fette Gewinne macht. Aus den Medien erfährt man, wie sich Banken bei ihren Jahresbilanzen gegenseitig mit den Gewinnen übertrumpfen. Dagegen schreitet niemand ein. Man nimmt es einfach für gegeben hin. Den Sparern hilft niemand, sie bleiben auf der Strecke, weil es an einer Organisation der Sparer fehlt.
Hubert Altenhofer, Gunskirchen
Erschienen am So, 8.6.2025
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