„Satire darf alles“ erklärte man uns bisher immer dann, wenn etwa ein „Künstler“ wie der ziemlich talentbefreite Herr Böhmermann alle Österreicher als „debil“ beschimpfte oder in primitiver Weise über „coronaleugnende“ Omas herzog. Jetzt aber haben es über 50 bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler gewagt, in satirischer Weise Kritik an den Coronamaßnahmen der deutschen und österreichischen Bundesregierung zu üben. Mehr haben sie nicht gebraucht: selbst ernannte Moralapostel beschimpfen die Künstleraktion seither als geschmacklos, und so mancher will den Beteiligten sogar Auftrittsverbote in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erteilen. Man wirft der Aktion auch noch vor, Applaus auch aus dem „falschen“, sprich rechten Lager zu erhalten, als ob das etwas an der Berechtigung von Kritik ändern würde. Und auch der besagte Herr Böhmermann, dem bei seinen eigenen Aktionen das Niveau niemals tief genug sein kann, empört sich jetzt scheinheilig über seine Kollegen, wohl um selbst wieder einmal ein wenig mediale Aufmerksamkeit zu erhalten. Man merke sich: kritische Stellungnahmen sind grundsätzlich wichtig und zulässig, bei Kritik an unseren Regierungen hört sich die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst aber auf. Weit haben wir es hierzulande gebracht.
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