Viele fordern Einschnitte und Reformen. Aber wo ist und bleibt eigentlich der Beitrag der Politik(er)? Manche fordern eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters, während Politiker, auch nicht ganz uneigennützig, im staatlichen und halbstaatlichen Bereich eine feudale Frühpensionierungsagenda betrieben haben und auch selbst nach wie vor Pensionsprivilegien genießen. Einige fordern eine Verkürzung und/oder Verlegung der Sommerferien, während man sich selbst schlappe 74 Tage Parlamentsferien vergönnt. Bei den „Reformpartnerschaften“ zwischen Bund, Ländern und Gemeinden wird ebenso in erster Linie darüber geredet, was man nicht will, ebenso bleibt die europaweit einzigartig großzügige Parteienförderung weiter unangetastet. So kommt es, dass auch jährlich mehr als 500 Milliarden Euro an Staatseinnahmen einfach nicht ausreichen sollen!? Animalisch erinnert mich das glatt an die sprichwörtliche „Raupe Nimmersatt“.
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Di, 7.7.2026
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