Wie man hört, sucht die Regierung eine Agentur, die ihre Politik bis zur Wahl 2024 bewerben soll. Laut Ausschreibung sollen in den kommenden 4 Jahren dafür 30 Millionen Euro für „Kreativagenturleistungen“ aus Steuermitteln ausgegeben werden. In Zeiten von derzeit 450.000 Arbeitslosen und zig Milliarden Schulden fragt man sich, ob derartige Ausgaben notwendig sind. Eigentlich sollten die Ergebnisse der Regierungsarbeit für sich selbst sprechen. Diese dann noch mit Inseraten zu bewerben scheint ein Indiz dafür zu sein, dass hier versucht wird, die Ergebnisse bei den kommenden Wahlen für diese Regierung abzusichern.
Sven D. Hauer, Krems
Erschienen am Sa, 28.11.2020
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