Verfolgt man die mediale Berichterstattung dazu, dann war diese Rüge und Weisung der Justizministerin mehr als notwendig. Welche Interessen hat ein beamteter Sektionschef wohl, wenn er Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei sich empfängt, die als Beschuldigte in einem Strafverfahren geführt werden, über welches er die Fachaufsicht inne hat? Herr Pilnacek zeigte sich ja bereits in der Vergangenheit verhaltensauffällig und verdient es wohl nicht, als Top-Beamter bezeichnet zu werden. Beamte haben dem Staat und dem Volk zu dienen und nicht der Freunderlwirtschaft. Die Bezeichnung Top-Beamter verursacht mir in letzter Zeit ohnehin einen permanenten Brechreiz, wenn man sich so manchen Vertreter dieser Zunft genauer ansieht. Als selbst seit Jahrzehnten „dienender“ Beamter tun mir diese Typen und ihr Auftreten in der Seele weh.
Christian Postel, per E-Mail
Erschienen am Do, 6.2.2020
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