Als Normalbürger fragt man sich ernsthaft, was eine Stadträtin dazu bewegt, auf einem Friedhof – einem Ort, der eigentlich Ruhe, Stille und Besinnlichkeit vermitteln soll – Turngeräte aufzustellen. Ein Friedhof ist kein Spielplatz, sondern eine Stätte des Gedenkens. Hier sollten Kinder von ihren Eltern lernen, wie man sich an einem Ort der Ehrfurcht und des Respekts verhält. Es wird höchste Zeit, dieser absurden Idee klare Grenzen aufzuzeigen, bevor diese Frau unsere Stätten der Stille demnächst noch mit Luftburg, Autodrom oder Minigolfplatz „bereichert“. Platz wäre doch noch, z. B. am Zentralfriedhof, genügend vorhanden, Frau Stadträtin. Oder?
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Di, 16.6.2026
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