Wenn es der Realität entspricht, dass Universitätsrektoren bis zu 400.000 € pro Jahr kassieren, ist tatsächlich Feuer am Dach und in diesem Bereich hoher Korrekturbedarf vorhanden. Das entspricht immerhin mehr als den üblichen Jahresbezügen von Vorständen kleinerer und mittlerer Aktiengesellschaften und das sind immerhin Unternehmen, die sich bei Risiko aus Umsätzen und Erträgen und nicht aus Steuergeld und einem überstrapazierten Budget finanzieren. Dazu kommt, dass viele Unterrichtende im Universitätsbereich Nebentätigkeiten nachgehen, wobei es oft fraglich ist, ob es für den Hauptberuf nicht zu viele Beeinträchtigungen gibt, was laufend vom Rechnungshof kritisiert wird. Provokant und überspitzt könnte man es so formulieren: nicht schlecht für einen Teilzeitjob.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Di, 16.6.2026
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