Kampf gegen Terror
Irak droht Al-Sadr mit Ausschluss von Wahlen
Die irakische Armee hatte kürzlich in einer Offensive versucht, die Miliz zu zerschlagen. Nach tagelangen Gefechten einigten sich beide Seiten auf einen Waffenstillstand. Bei neuerlichen Kämpfen in einer Sadr-Hochburg in Bagdad wurden am Sonntag mehr als zwei Dutzend Menschen getötet.
Auflösung aller Milizen gefordert
Die politische Führung in Bagdad hatte am Samstag die Auflösung aller Milizen vor den Wahlen gefordert, die Mahdi-Armee aber nicht ausdrücklich erwähnt. Die Erklärung war vom Staatspräsidenten und dessen beiden Stellvertretern sowie Maliki und den Fraktionschefs des Parlaments unterzeichnet. Die Entscheidung gilt als Versuch, Sadr zu isolieren. Der Prediger stützt sich auf eine breite Anhängerschaft unter der verarmten schiitischen Stadtbevölkerung.
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