Verkehr blockiert
Unbefristeter Bahnstreik in Ungarn beendet
Im Hintergrund der Dauerstreits stehen Forderungen der Gewerkschaft, die von den Staatsbahnen MAV nicht erfüllt werden, wie eine Erhöhung der Gehälter um zehn Prozent sowie eine einmalige Zahlung von 250.000 Forint (972 Euro) für jeden Eisenbahner aus den Einnahmen des Verkaufs der Logistiksparte MAV Cargo an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Laut MAV hätten diese Forderungen weder eine rechtliche noch eine wirtschaftliche Basis. Die VDSZSZ wiederum besteht auf ihren Forderungen.
ÖBB massiv betroffen
Der unbefristete Streik der ungarischen Eisenbahnergewerkschaft hatte auch Auswirkungen auf den österreichischen Zugverkehr. Im Personenverkehr sind am Montag ab 00.00 Uhr alle Züge ab Hegyeshalom in beiden Richtungen zunächst ausgefallen. Aktuelle Informationen für Reisende sind auf der Homepage der Österreichischen Bundesbahnen (siehe Infobox) oder telefonisch unter 05/1717 zu erhalten.
Auch die Budapester Verkehrsbetriebe streikten
Neben den Eisenbahnern streikten am Montag auch die Mitarbeiter der Budapester Verkehrsbetriebe (BKV). Sie wollen mit einer von Betriebsbeginn bis 13.00 Uhr dauernden Arbeitsniederlegung gegen geplante Verkehrs- und Personalreduzierungen protestieren. U-Bahnen, Straßenbahnen, Schnellbahnen und Busse werden in dieser Zeit nicht verkehren. 300 Polizisten sind im Einsatz, um das erhöhte Auto-Verkehrsaufkommen zu managen.
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