Spitzer-Nachfolger
Neuer New Yorker Gouverneur gesteht Sexaffäre
Am Tag nach seiner Amtsübernahme gab David Paterson - New Yorks nunmehr erster farbiger Gouverneur - zu, seine Frau Michelle gleich "mit einer ganzen Anzahl" Frauen betrogen zu haben. Und eine davon wurde von ihm bezahlt.
Allerdings seien die 500 Dollar nicht für Liebesdienste, sondern für "beruflichen Service" gewesen. Hinter der Formulierung versteckt sich, dass Lila Kirton nicht nur jahrelang eine Beziehung mit Paterson hatte, sondern auch für ihn politisch arbeitete - und jetzt einen Job im Gouverneurs-Palast hat.
Patersons Ehrlichkeit hat ihren Grund: "Ich wollte diese Sache nicht über meinem Kopf hängen haben." Denn kaum hatte er den Diensteid geleistet, da wurde schon hinter den Kulissen über sein Vorleben gemunkelt. Der neue Gouverneur sah voraus, dass er sich derselben Gefahr wie der alte aussetzte: "Ich will nicht erpresst werden." Was er aber nicht verhindern kann ist eine Überprüfung, ob öffentliche Gelder an seine Geliebte geflossen sind.
Von Christian Thiele, Kronen Zeitung
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