Gerücht gestreut
Börsenbetrüger ergaunert 130 Millionen Euro
Ausland
20.03.2008 19:30
Durch erfundene Horrorberichte hat ein britischer Börsenspekulant die Halifax Bank of Scotland (HBOS) "beraubt" und 130 Millionen Euro kassiert: Das von ihm verbreitete Gerücht, ein Zeitungsartikel über Probleme stünde bevor, löste einen Kurssturz aus.
In der E-Mail eines "anonymen Bankers" wurde ein Kundenansturm auf die Bank vorhergesagt und verbreitet, diese habe die Bank of England um Notfallgespräche ersucht. Beides war erlogen, dennoch fielen die Aktien der HBOS am Mittwoch um 17 Prozent.
Das Management dementierte sofort, die Aktie erholte sich rasch - der Täter, der darauf spekulierte, gewann an einem Tag 130 Millionen Euro. Ermittlungen gegen den Mann laufen.
Kronen Zeitung
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