Laut neuesten Studien aus Deutschland und Österreich wird die Situation am Arbeitsmarkt tendenziell schlechter: Während knapp 25% die Angst vor einer Kündigung quält, will andererseits jeder Fünfte gleich einen neuen Job.
Demotivation macht sich breit Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich in den letztenJahren immer weiter zugespitzt: Fern sind jene Zeiten, wo es nocheinen "sicheren Job" gab. Heutzutage kann jeder Arbeitstag derletzte sein.
25% fürchten sich vor Rauswurf In einer Umfrage gaben knapp 25% der Deutschen an,Angst vor einem Rauswurf zu haben. Auch wenn Angst bei manchenein guter Leistungsanreiz ist, bei den meisten führt er eherzu einer inneren Regression, unbeschwertes Arbeiten wird fürviele unmöglich.
Da wundert es nicht, dass sich viele Arbeitnehmertrotz Krisen am Arbeitsmarkt Gedanken über einen Jobwechselmachen. In den Studien von Paul Jiménez, gemeinsam durchgeführtvon research-team mit dem Institut für Psychologie der UniversitätGraz, sieht man die Gründe recht differenziert:
Unflexible Arbeitszeit, schlechtes Betriebsklima,mangelnde Arbeitsplatzsicherheit, mangelnde Übereinstimmungmit dem Firmenkonzept oder Mobbing wurden als Hauptgründefür einen Wunsch nach Arbeitsplatzwechsel genannt.
"Chefs" sind überheblich Doch auch die "Chefs" können hierbei nicht ausder Verantwortung genommen werden: "Gerade in kritischen Zeitenglauben viele Arbeitgeber, sie können sich sehr viel leisten,und stellen Rücksichtsnahme und Wertschätzung in denHintergrund" , erklärt Jiminez.
Diese "Sei froh, dass du überhaupt hier arbeitenkannst"-Mentalität hat aber gravierende Folgen für dieFirmen: Nicht nur, dass bekanntlich schlechte Stimmung ansteckendist, das an sich teuer erworbene Know-How der Mitarbeiter gehtverloren!
Die Firmen können dem nur entgegensteuern,so Jiminez abschließend, wenn in periodischen Gesprächenauf Probleme innerhalb des Betriebes aufmerksam gemacht werdenkann.
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