Flug in die Freiheit
FARC-Rebellen ließen wieder vier Gesiseln frei
Als Grund für die Freilassung hatte die FARC im Vorfeld gesundheitliche Probleme sowie eine "Geste der Anerkennung" gegenüber den Vermittlern genannt. Im Jänner hatten die Guerilleros bereits die zusammen mit Betancourt verschleppte Clara Rojas und die ehemalige Parlamentarierin Consuelo Gonzalez freigelassen.
Zwei venezolanische Rot-Kreuz-Hubschrauber waren zuvor in die südkolumbianische Stadt San Jose del Guaviare geflogen, wie eine Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erklärte. Das politisch neutrale IKRK überwachte die Aktion. Von San Jose del Guaviare flogen die Hubschrauber weiter zu einem unbekannten Ort, wo die Geiseln übergeben werden sollten.
Bei ihnen handelte es sich den Angaben des Roten Kreuzes zufolge um Gloria Polanco, Luis Eladio Perez, Orlando Beltran und Jorge Gechem, die sich alle seit mehr als sechs Jahren in der Hand der Rebellen befinden und zum Teil erkrankt sind. Die kolumbianische Regierung habe dem Roten Kreuz Sicherheitsgarantien gegeben, erklärte IKRK-Sprecherin Barbara Hintermann. Auch der venezolanische Justizminister Ramon Rodriguez Chacin befand sich an Bord des Hubschraubers, um die Geiseln in Empfang zu nehmen.
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