Klarer Kopf

Gamer nehmen weniger Drogen

Spiele
14.12.2007 11:06
Videospieler unterscheiden sich nicht wesentlich von Nicht-Zockern, zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Universidad Complutense Madrid. Eine wesentliche Differenz gibt es dennoch: Sie konsumieren weniger Drogen, Alkohol und Zigaretten als Menschen, die nicht spielen.

Videospiele benötigen ein gewisses Maß an Konzentration und Geschicklichkeit, beides ist unter Drogeneinfluss schwer zu erreichen, erklären die Wissenschaftler die Studie. Außerdem deuten die Untersuchungsergebnisse darauf hin, dass Spieler sich durch die Beschäftigung ausreichend belohnt fühlen - Drogen oder Alkohol sind daher für ihre Zufriedenheit nicht nötig.

Bei Zusammenkünften von Videospielern, etwa bei LAN-Parties von Mehrspieler- oder Online-Games, seien daher Drogen und Alkohol meist kein Thema, berichtet die Vereinigung der Videospieler in Spanien, die die Studie in Auftrag gegeben hat. Im Alter von 18 bis 24 Jahren gibt es zehn Prozent mehr Nicht-Gamer als Videospieler, die bereits Drogen wie Kokain ausprobiert haben.

Befragt wurden über 2.000 Gamer zwischen 18 und 35 Jahren, von denen 70 Prozent angegeben haben, zwei Mal oder öfter im letzten Monat gespielt zu haben.

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